Artikel zu: Länderrisiko

Beiträge zur wirtschaftlichen und politischen Entwicklung diverser Länder aus Sicht der Kreditversicherer – aufbereitet für Sie durch die GFL-Spezialisten.

Coface stuft 71 Länder ab – darunter auch Deutschland

Die Corona-Krise zieht auch bei den Länderratings der Kreditversicherer einen dramatischen Einbruch nach sich. So hat Coface im Juni in einem bisher noch nie dagewesenen Umfang seine Länderbewertungen aktualisiert: 71 Länder und 134 Branchen wurden dabei herabgestuft.

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Namibia: Länderrisiko nochmals verschlechtert

Die wahrscheinlich vierte Rezession in Folge. Ein Schuldenberg, der nicht mehr tragbar ist. Dürren und Wasserknappheit. Namibias Wirtschaft ist – nicht nur durch die Corona-Krise – schwer gebeutelt. Der Kreditversicherer Credendo reagiert daher nun und stuft das langfristige politische Risiko von 5/7 auf 6/7 ab.

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Corona: Preisverfall trifft ölexportierende Länder hart

Obwohl die Corona-Krise alle Länder der Welt hart trifft, leidet eine Region besonders: Die ölexportierende MENA-Region – also der Nahe Osten und Nordafrika – ächzt unter dem niedrigen Ölpreis. Obwohl der sich Ende letzter Woche wieder leicht erholt hat, erwartet der Kreditversicherer Coface über lange Zeit ein niedriges Niveau. In Oman und Bahrain steigen die Staatsschulden in Folge bedenklich, während in Algerien die Reserven rapide fallen. — weiterlesen

Corona: Hermes-Bürgschaften jetzt für die ganze EU möglich

Die Bundesregierung hat diese Woche einen weitreichenden Schritt für die Exportwirtschaft verkündet. Ab sofort sichert sie Ausfuhren in die EU und ausgewählte EFTA-Länder mit Hermes-Bürgschaften ab. Diese Exportförderung soll den Mittelstand in der Corona-Krise weiter entlasten. — weiterlesen

Corona: Limitentscheidungen für Italien

Das Corona-Virus hat das öffentliche Leben in Italien stillgelegt. Dennoch steigt die Zahl der Infizierten. Experten befürchten die nächste Finanzkrise. Wie reagieren die Kreditversicherer? — weiterlesen

Kurz gemeldet: OECD-Länderrisiken

Die OECD hat Anfang des Jahres ihre Einstufung der Länderrisiken überarbeitet. Bewertet wurden 40 Staaten aus Europa, den GUS-Staaten, dem Mittleren Osten und Nordafrika. Dabei haben sich acht Änderungen ergeben, die etwa Algerien, Tunesien, Serbien und die Ukraine betreffen. — weiterlesen

Mehr Hermesdeckungen nachgefragt

2019 hat der deutsche Bund Exporte in Höhe von 21 Milliarden Euro abgedeckt. Das ist ein Anstieg um 6,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Zu den beliebtesten Ländern gehörten dabei Russland, die Türkei und China. — weiterlesen

Brexit: Weiterhin hohe Risiken

Am 31. Januar ist Großbritannien aus der EU ausgetreten. Die Unsicherheiten bei Geschäften mit britischen Unternehmen bestehen jedoch nach wie vor – denn immer noch ist unklar, wie die künftigen Handelsbeziehungen mit der EU aussehen werden. Atradius geht in einer aktuellen Analyse daher davon aus, dass die Forderungsrisiken weiterhin hoch bleiben und die Insolvenzen steigen. — weiterlesen

Neue Länderratings

Neues Jahr, neue Ratings: Die Credendo Group hat im Januar einige Länderratings aktualisiert. Während für die Bahamas, Malaysia, Aserbaidschan und Nigeria das mittel- bis langfristige Länderrisiko angepasst wurde, gab es für Dschibuti, die Fidschis, Nordmazedonien, Bolivien, Costa Rica, Malediven, Oman, Sint Maarten, Malediven, Mongolei und Tonga neue Bewertungen des kurzfristigen Risikos. — weiterlesen

Länderrisko Algerien: Keine Entspannung in Sicht

Massenproteste, eine hohe Arbeitslosigkeit und eine nur schwach wachsende Wirtschaft mit wenig Reformwillen – die politische und wirtschaftliche Lage in Algerien ist angespannt. Daran wird laut einer Analyse des Kreditversicherers Credendo auch der neue Präsident nichts ändern. — weiterlesen

China: Der gefürchtete Aufsteiger

975.000. So viele Ergebnisse erhält, wer bei Google die Schlagwörter „Vorsprung“ und „China“ googelt. Im E-Business, bei Fintechs, in Künstlicher Intelligenz, der Elektromobilität oder ganz allgemein beim Thema „Technologie“ – im Netz finden sich zuhauf Artikel darüber, wo Chinas Wirtschaft längst vor Europa die Nase vorne hat. Können europäische Unternehmen da langfristig mithalten? — weiterlesen

China: Handelskrieg, hohe Inlandsverschuldung und sinkendes BIP-Wachstum

Die Experten von Credendo analysieren die aktuelle wirtschaftliche Lage Chinas:

Infolge der Handelsspannungen zwischen China und USA musste Peking mit der Einleitung einer weit gefassten, jedoch moderaten Expansionspolitik reagieren. — weiterlesen

Guyana: Dank Öl in ein neues Zeitalter?

Die Koalitionsregierung des Präsidenten David Granger hat im Dezember vergangenen Jahres ein Misstrauensvotum verloren. Daher müssen laut Gesetz innerhalb von 90 Tagen Neuwahlen abgehalten werden. Ein Termin wurde bislang noch nicht festgelegt. Durch die Regierung wurde die Wahl daraufhin verschoben und bei 3 unterschiedlichen Gerichten angefochten. Das Urteil wurde im Juni 2019 bestätigt. — weiterlesen

OECD-Länderrisikoeinstufungen: Argentinien und Panama herabgestuft

In der Sitzung der OECD-Experten (OECD = Organization for Economic Cooperation and Development) Mitte Oktober wurden die Länderrisiken von 50 Staaten aus Lateinamerika, der Karibik, als auch West- und Zentralafrika neu eingestuft. Die jeweilige Kategorisierung wird für die Berechnung des Entgelts verwendet. — weiterlesen

Mehr Zahlungsausfälle in der Automobilbranche

Die Zahl der Forderungsausfälle entlang der gesamten Wertschöpfungskette der Automobilindustrie steigt. Laut eines Berichts des Kreditversicherers Atradius gehen Unsicherheiten momentan vor allem von Geschäften mit Zulieferern in Europa und China aus. — weiterlesen