Artikel zu: Länderrisiko

Beiträge zur wirtschaftlichen und politischen Entwicklung diverser Länder aus Sicht der Kreditversicherer – aufbereitet für Sie durch die GFL-Spezialisten.

Wirtschaftswachstum: Der Zenith ist erreicht

Euler Hermes erwartet, dass sich das weltweite Wirtschaftswachstum nach diesem Jahr abkühlen wird. Nach Jahren dynamischen Wachstums neige sich der Konjunkturzyklus nun seinem Ende zu. Auch in Europa und den USA sollen sich die Aussichten eintrüben. — weiterlesen

Neue Länderrisiko-Bewertungen

Gute Aussichten: Für Honduras und Usbekistan hat der Kreditversicherer Credendo seine mittel- und langfristige Bewertung nach oben geschraubt. Auch das afrikanische Sambia wurde neu bewertet – hier ist der Ausblick allerdings schlechter als zuvor. — weiterlesen

Zahlungsrisiken in der Türkei steigen

In vielen türkischen Kernbranchen hat sich das Zahlungsverhalten in den vergangenen Monaten verschlechtert. Zu diesem Schluss kommt eine Studie der Kreditversicherung Atradius. Trotz verlängerter Zahlungsziele sei es zu mehr Verzögerungen gekommen. Für dieses Jahr rechnet der Versicherer mit mehr Insolvenzen in den Branchen Bau, Einzelhandel, Metall und Textil. — weiterlesen

Amerika: Mehr Verzögerungen, weniger Ausfälle

In Nord- und Südamerika werden Forderungen immer später beglichen. Wie eine Studie des Kreditversicherers Atradius zeigt,  hat sich die durchschnittliche Forderungsdauer seit 2017 von 61 auf 63 Tage erhöht. Am häufigsten sind Unternehmen in Mexiko von Zahlungsverzügen ihrer Kunden betroffen. Allerdings ist die Zahl der Forderungsausfälle gesunken. — weiterlesen

Gute Exportchancen in Argentinien und Uruguay

Prinzessin Astrid führt Handelsmissionen nach Argentinien und Uruguay: zwei sehr unterschiedliche, aber jeweils vielversprechende Märkte für Exporteure, weiß der Kreditversicherer Credendo. Doch während das Geschäftsrisiko in Uruguay in die beste Kategorie gestuft wird, ist das Risiko in Argentinien hoch. — weiterlesen

Länderrisiko: Bewertungen angepasst

Malaysia, Armenien, Türkei, Paraguay und Costa Rica: In all diesen Ländern hat es kürzlich Umbrüche gegeben. Der Kreditversicherer Credendo hat deshalb seine Risikobewertung angepasst. — weiterlesen

Ölpreis: Spaltung des Golfkooperationsrats

Der Verfall des Ölpreises im Jahr 2014 hat die erdölexportierenden Länder völlig unvorbereitet getroffen. Während Katar und die Vereinigten Arabischen Emirate allerdings den Preisrückgang recht gut bewältigt haben, ist es Oman und Bahrain bisher nicht gelungen, eine wirksame Konsolidierung des Haushalts zu erzielen. Die Auswirkungen sind laut des aktuellen „Risk Insight“ der Credendo Group ein Anstieg regionaler Spannungen und eine Spaltung innerhalb des Golfkooperationsrats (GCC). — weiterlesen

Insolvenzen: Weniger in Frankreich, mehr in Großbritannien

Die Zahl der Insolvenzen ist in Frankreich erneut stark gesunken. Für dieses Jahr prognostiziert der Kreditversicherer Atradius 51.000 Firmenpleiten. Damit läge das Insolvenzniveau auf dem gleichen Level wie unmittelbar vor der globalen Wirtschafts- und Finanzkrise 2008. Dennoch bleibt Deutschlands größter Exportpartner laut einem aktuellen Atradius-Report das Land mit den meisten Pleiten in Westeuropa. Besonders hoch ist das Risiko bei den neugegründeten und kleinen Firmen: Auf sie entfallen neun von zehn Insolvenzen. — weiterlesen

Freihandelsabkommen: Absicherung wird wichtiger

Nach Mexiko, Japan, Singapur und dem Mercosur-Block will die EU nun auch Handelsabkommen mit Australien und Neuseeland schließen. EU-Kommissarin Cecilia Malmström sieht darin „deutliche wirtschaftliche Vorteile – doch auch die Risiken sollten Exporteure nicht außer Acht lassen. — weiterlesen

Exportrisiken: Schweizer setzen auf Vorauszahlung statt Kreditversicherung

Um sich gegen Exportrisiken abzusichern, setzen die meisten Schweizer Exporteure nach wie vor auf Voraus- bzw. Anzahlungen – vor allem, um Delkredererisiken abzusichern. Während 2015 nur 68 Prozent auf diese Möglichkeit zurückgegriffen haben, sind es mittlerweile 82 Prozent. Wie eine Studie von Euler Hermes und der Berner Fachhochschule zeigt, sinken dagegen Kreditversicherung, Akkreditive, Garantien oder Bonitätsauskünfte in der Gunst der Unternehmen. — weiterlesen

Wettbewerb zwischen Japan und China

Der Wettbewerb zwischen Japan und China wird härter: Die beiden Länder konkurrieren in der Region Asien-Pazifik bei Investitionen und Handel. Dabei sieht der Kreditversicherer Coface zwar Japan bei den Investitionen vorne, Handelskönig ist aber China. — weiterlesen

Eurozone: Aufschwung hält an

Das BIP Wachstum sowohl in Deutschland als auch in der Eurozone hat sich dieses Jahr etwas abgekühlt. Wie die Postbank meldet, gibt es dieses Quartal zwar voraussichtlich ein Umsatzplus im Einzelhandel, jedoch ein Minus bei der Produktion. Dieser Stimmungsdämpfer bedeute aber nicht das Ende des Aufschwungs. — weiterlesen

Handelskrieg: Auswirkungen auf die Wirtschaft der USA

Die US-Wirtschaft zeigt sich dieses Jahr bisher durchwachsen. Dennoch rechnet die Postbank, wie ihr aktueller „Postbank Research“ zeigt, noch im Sommerhalbjahr mit einem Aufschwung. Ein eskalierender Handelskrieg könnte mit diesem Aufschwung jedoch schnell Schluss machen. — weiterlesen

Hohes Geschäftsrisiko in Ghana

Ghanas Wirtschaft ist auf dem aufsteigenden Ast: Das Wachstum zieht an, die hohe Inflation ist rückläufig, das Leistungsbilanzdefizit und die Auslandsverschuldung sinken. Dennoch bleibt die öffentliche Haushaltslage angespannt. Die Credendo Group schätzt daher in ihrer aktuellen Länderstudie das politische Risiko als mittel und das Geschäftsrisiko als sehr hoch ein. — weiterlesen

USA & Eurozone: Konjunkturpeak erreicht

Erreicht das Wirtschaftswachstum in den USA und der Eurozone dieses Jahr bereits seinen Höhepunkt? In beiden Märkten wird sich das Wachstum laut aktuellem „Postbank Research“ ab kommendem Jahr leicht eintrüben. In den USA erwarten die Experten 2019 noch 2,7 Prozent – nach 2,9 Prozent in 2018. Im Euroraum wird sich das Wachstum 2019 voraussichtlich auf 1,7 Prozent abschwächen. — weiterlesen