Artikel zu: Länderrisiko

Beiträge zur wirtschaftlichen und politischen Entwicklung diverser Länder aus Sicht der Kreditversicherer – aufbereitet für Sie durch die GFL-Spezialisten.

Harte Landung für die Türkei

Die türkische Währungskrise setzt sich fort: Zwar hat die Anhebung des Leitzinses die Finanzmärkte kurzfristig beruhigt, nach Einschätzung der Kreditversicherung Euler Hermes braucht es aber weitere Maßnahmen, um die Wirtschaft mittelfristig zu stabilisieren. Für die kommenden Monate erwartet der Kreditversicherer auch Quartale mit negativem Wachstum, 2019 wird die Wirtschaft daher voraussichtlich nur um 0,4 Prozent wachsen. — weiterlesen

EZB halbiert Anleiheankäufe

Die Europäische Zentralbank lässt die Anleiheankäufe auslaufen. Im September hatte der EZB-Rat beschlossen, die monatlichen Netto-Anleiheankäufe zu halbieren: von 30 auf 15 Milliarden Euro. Entwickeln sich Konjunktur und Inflation weiter gut, soll das Programm zum Ende des Jahres ganz auslaufen. — weiterlesen

Insolvenzrisiko in Griechenland

Griechenland hat den Euro-Rettungsschirm verlassen. Nach Abschluss des dritten Hilfsprogramms sind griechische Unternehmen zwar wettbewerbsfähiger und weniger verschuldet, ein Bericht der Coface zeigt aber auch: Das Insolvenzrisiko ist nach wie vor hoch. — weiterlesen

Zahlungsrisiken beim Export nach Nordafrika

Die Gefahr, dass Rechnungen von Exporten nach Afrika nicht bezahlt werden, ist hoch. Wie ein Bericht der Kreditversicherung Atradius zeigt, betreffen die Risiken vor allem Geschäfte mit Ägypten, Algerien und Tunesien. — weiterlesen

Argentinien: Länderrisiko ist gestiegen

Das Länderrisiko in Argentinien hat sich erhöht. Das sieht zumindest die Credendo Group so, die das mittel- und langfristige politische Risiko von 5/7 auf 6/7 heraufgestuft hat. Die Gründe sind unter anderen eine rapide steigende Auslandsverschuldung und die hohe Inflation. — weiterlesen

Starkes Wachstum in Tschechien

Die tschechische Wirtschaft glänzt mit starkem Wirtschaftswachstum: Die Credendo Group erwartet für dieses Jahr einen Zuwachs von 3,7 Prozent, für das kommende 3,2 Prozent. So vergibt der Kreditversicherer sowohl beim politischen als auch beim wirtschaftlichen Risiko Bestnoten. Dennoch sei die Gefahr einer Überhitzung groß. — weiterlesen

Hohe Verschuldung der Unternehmen birgt Risiken

Die weltweite Verschuldung steigt: Unternehmen nutzen das „billige Geld“ im Niedrigzinsumfeld und haben in der guten wirtschaftlichen Lage genügend Rückenwind durch satte Gewinne. Doch in einigen Branchen wie der Schifffahrt oder dem Textilsektor birgt die hohe Verschuldung auch Risiken. — weiterlesen

Wirtschaftswachstum: Der Zenith ist erreicht

Euler Hermes erwartet, dass sich das weltweite Wirtschaftswachstum nach diesem Jahr abkühlen wird. Nach Jahren dynamischen Wachstums neige sich der Konjunkturzyklus nun seinem Ende zu. Auch in Europa und den USA sollen sich die Aussichten eintrüben. — weiterlesen

Neue Länderrisiko-Bewertungen

Gute Aussichten: Für Honduras und Usbekistan hat der Kreditversicherer Credendo seine mittel- und langfristige Bewertung nach oben geschraubt. Auch das afrikanische Sambia wurde neu bewertet – hier ist der Ausblick allerdings schlechter als zuvor. — weiterlesen

Zahlungsrisiken in der Türkei steigen

In vielen türkischen Kernbranchen hat sich das Zahlungsverhalten in den vergangenen Monaten verschlechtert. Zu diesem Schluss kommt eine Studie der Kreditversicherung Atradius. Trotz verlängerter Zahlungsziele sei es zu mehr Verzögerungen gekommen. Für dieses Jahr rechnet der Versicherer mit mehr Insolvenzen in den Branchen Bau, Einzelhandel, Metall und Textil. — weiterlesen

Amerika: Mehr Verzögerungen, weniger Ausfälle

In Nord- und Südamerika werden Forderungen immer später beglichen. Wie eine Studie des Kreditversicherers Atradius zeigt,  hat sich die durchschnittliche Forderungsdauer seit 2017 von 61 auf 63 Tage erhöht. Am häufigsten sind Unternehmen in Mexiko von Zahlungsverzügen ihrer Kunden betroffen. Allerdings ist die Zahl der Forderungsausfälle gesunken. — weiterlesen

Gute Exportchancen in Argentinien und Uruguay

Prinzessin Astrid führt Handelsmissionen nach Argentinien und Uruguay: zwei sehr unterschiedliche, aber jeweils vielversprechende Märkte für Exporteure, weiß der Kreditversicherer Credendo. Doch während das Geschäftsrisiko in Uruguay in die beste Kategorie gestuft wird, ist das Risiko in Argentinien hoch. — weiterlesen

Länderrisiko: Bewertungen angepasst

Malaysia, Armenien, Türkei, Paraguay und Costa Rica: In all diesen Ländern hat es kürzlich Umbrüche gegeben. Der Kreditversicherer Credendo hat deshalb seine Risikobewertung angepasst. — weiterlesen

Ölpreis: Spaltung des Golfkooperationsrats

Der Verfall des Ölpreises im Jahr 2014 hat die erdölexportierenden Länder völlig unvorbereitet getroffen. Während Katar und die Vereinigten Arabischen Emirate allerdings den Preisrückgang recht gut bewältigt haben, ist es Oman und Bahrain bisher nicht gelungen, eine wirksame Konsolidierung des Haushalts zu erzielen. Die Auswirkungen sind laut des aktuellen „Risk Insight“ der Credendo Group ein Anstieg regionaler Spannungen und eine Spaltung innerhalb des Golfkooperationsrats (GCC). — weiterlesen

Insolvenzen: Weniger in Frankreich, mehr in Großbritannien

Die Zahl der Insolvenzen ist in Frankreich erneut stark gesunken. Für dieses Jahr prognostiziert der Kreditversicherer Atradius 51.000 Firmenpleiten. Damit läge das Insolvenzniveau auf dem gleichen Level wie unmittelbar vor der globalen Wirtschafts- und Finanzkrise 2008. Dennoch bleibt Deutschlands größter Exportpartner laut einem aktuellen Atradius-Report das Land mit den meisten Pleiten in Westeuropa. Besonders hoch ist das Risiko bei den neugegründeten und kleinen Firmen: Auf sie entfallen neun von zehn Insolvenzen. — weiterlesen