Artikel zu: Insolvenzen

Entwicklungen im Bereich der Insolvenzen – von gesetzlichen Neuregelungen bis hin zu aktuellen Zahlen.

Der Schuldenboom

Die Unternehmensschulden wachsen weltweit rasant. Laut einer Studie des amerikanischen Vermögensverwalters Janus Henderson könnte die Verschuldung der weltgrößten Unternehmen dieses Jahr um bis zu 1 Billion Dollar steigen. Der am höchsten verschuldete Konzern kommt dabei aus Deutschland.

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Weltweite Pleitewelle ab Herbst erwartet

Manche Länder wie die USA hat die Pleitewelle bereits erreicht, anderen steht sie noch bevor. Der Kreditversicherer Euler Hermes erwartet, dass spätestens im Herbst das Insolvenzgeschehen weltweit drastisch anzieht. Anhalten wird die Welle dann bis Mitte des nächsten Jahres.

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Coface stuft 71 Länder ab – darunter auch Deutschland

Die Corona-Krise zieht auch bei den Länderratings der Kreditversicherer einen dramatischen Einbruch nach sich. So hat Coface im Juni in einem bisher noch nie dagewesenen Umfang seine Länderbewertungen aktualisiert: 71 Länder und 134 Branchen wurden dabei herabgestuft.

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Insolvenzwelle im Herbst erwartet

Die gute Nachricht vorweg: Trotz Corona-Krise haben im April weniger Unternehmen Insolvenz angemeldet als im Jahr zuvor. Trotzdem dürfte die Insolvenzwelle nur aufgeschoben sein. Experten erwarten, dass diese im Herbst anrollt.

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Corona-Krise schlimmer als erwartet – Bankensektor gefährdet

Die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie werden wohl schlimmer als erwartet. Laut des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHK) ist das V-Szenario, auf das bisher noch viele gehofft hatten, mittlerweile wenig realistisch.

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Forderungen nach überarbeitetem Insolvenzrecht

Aufgrund der Corona-Krise ist die Insolvenzantragspflicht bis September ausgesetzt. Nun fordern Politiker und Verbände eine weitere Überarbeitung des Insolvenzrechts: Um vor allem Mittelständler zu schützen, solle ein Sonderinsolvenzverfahren eingeführt werden. GFL-Geschäftsführer Marcus Sarafin hält diesen Ansatz allerdings in Teilen für fragwürdig. — weiterlesen

Wirtschaftliches Risiko: Credendo wertet 53 Länder ab

So viele Herabstufungen auf einmal gibt es nur selten: Die Credendo Group hat ihre neuen Länderbewertungen veröffentlicht. Aufgrund der Covid19-Krise gab es beim kurzfristigen politischen Risiko acht zusätzliche Herabstufungen, beim wirtschaftlichen Risiko sogar 53. — weiterlesen

Corona: Insolvenzen könnten rapide steigen

Dass die Wirtschaft unter der Corona-Krise leidet, ist weithin sichtbar. So erwarten Wirtschaftsforscher für das zweite Quartal in Deutschland einen Einbruch der Wirtschaftsleistung um 9,8 Prozent. Was das für die Zahl der Unternehmenspleiten bedeutet, hat nun der Informationsdienstleister Crifbürgel berechnet. — weiterlesen

Insolvenzen steigen 2020 dramatisch

Mit guten Aussichten können Wirtschaftsprognosen dieser Tage nicht aufwarten. So ist auch die aktuelle Euler-Hermes-Studie zu den weltweiten Auswirkungen der Corona-Epidemie düster: Weltweit dürften die Insolvenzen dieses Jahr um 20 Prozent ansteigen. Außerdem steht die Weltwirtschaft mit -3,3 Prozent vor der größten Rezession seit dem Zweiten Weltkrieg. — weiterlesen

Großbritannien: Schlimmste Rezession seit 1709 befürchtet

Solch eine pessimistische Prognose hat bisher noch kein Land abgegeben: Die britische Notenbank erwartet in Großbritannien eine der schwersten Rezessionen ihrer 325-jährigen Geschichte. Obwohl die Regierung mit einem Milliardenpaket die schlimmsten wirtschaftlichen Folgen der Pandemie abfedern will, erwarten die Währungshüter dieses Jahr einen Einbruch der Konjunktur um 14 Prozent. — weiterlesen

Corona: Schutzschirm für Kreditversicherer

Damit Handelsgeschäfte auch weiterhin über Kreditversicherungen abgesichert werden können, hat die Bundesregierung einen Schutzschirm für kreditversicherte Unternehmen geschaffen. Diese Maßnahme umfasst eine Rückgarantie für etwaige Entschädigungszahlungen an deutsche Unternehmen in Höhe von 30 Milliarden Euro. — weiterlesen

Absicherung von Risiken der Corona-Krise

In den vergangenen Wochen haben wir uns mit sehr vielen Marktteilnehmern über die möglichen Auswirkungen der Krise unterhalten. Daraus ableitend möchten wir unseren Kreditversicherungskunden einen Leitfaden an die Hand geben, welche Risiken sich ergeben könnten und wie sie sich darauf vorbereiten können. — weiterlesen

KfW: Hürden bei der Kreditvergabe

Der Bund hat Mittelständlern und Großunternehmen unbegrenzte Kredite zugesagt. Die werden auch angenommen: Die Banken werden nahezu überrannt, die KfW stellt sich auf bis zu 100.000 Anträge ein. Doch viele Geldinstitute sind überlastet und die Hausbanken tun sich schwer, das Risiko in ihre Bücher aufzunehmen. — weiterlesen

EZB entlastet Banken

Mehr Liquidität für Unternehmen in der Krise. Um das zu gewährleisten, bekommen Banken von der Europäischen Zentralbank Liquiditätshilfen zu Minuszinsen. Gleichzeitig ruft die EZB die Banken zu einer Aussetzung der Dividendenzahlungen auf. Und auch die Lockerung des Insolvenzrechts ist ein wichtiger Schritt. — weiterlesen

Bund will Insolvenzanträge lockern

Das Justizministerium plant wegen der Corona-Krise, die Insolvenzantragspflicht auszusetzen. Damit sollen Unternehmen geschützt werden, die durch die Pandemie in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten. GFL befürwortet den Schritt der Regierung und fordert darüber hinaus Garantien oder andere Schutzmechanismen für Kreditversicherer. — weiterlesen