Artikel zu: Europa

Wichtiges für Exporteure und internationale Unternehmen: Länderrisiken und aktuelle Entwicklungen in Europa.

Großbritannien: Schlimmste Rezession seit 1709 befürchtet

Solch eine pessimistische Prognose hat bisher noch kein Land abgegeben: Die britische Notenbank erwartet in Großbritannien eine der schwersten Rezessionen ihrer 325-jährigen Geschichte. Obwohl die Regierung mit einem Milliardenpaket die schlimmsten wirtschaftlichen Folgen der Pandemie abfedern will, erwarten die Währungshüter dieses Jahr einen Einbruch der Konjunktur um 14 Prozent. — weiterlesen

Corona: Schutzschirm für Kreditversicherer

Damit Handelsgeschäfte auch weiterhin über Kreditversicherungen abgesichert werden können, hat die Bundesregierung einen Schutzschirm für kreditversicherte Unternehmen geschaffen. Diese Maßnahme umfasst eine Rückgarantie für etwaige Entschädigungszahlungen an deutsche Unternehmen in Höhe von 30 Milliarden Euro. — weiterlesen

Neue Prognosen: Wirtschaftswachstum 2020

Sie werden düsterer und düsterer: Je weiter die Krise voranschreitet, umso schlechter sind die Prognosen der deutschen Volkswirte. Haben die führenden Wirtschaftsforschungsinstitute Anfang April noch verhalten optimistisch gewirkt – ein Einbruch der Konjunktur im zweiten Quartal um 9,8 Prozent, für das Gesamtjahr aber nur ein Minus von 4,2 Prozent ­– so sind diese Vorhersagen nur wenige Wochen später komplett überholt. — weiterlesen

Corona: Hermes-Bürgschaften jetzt für die ganze EU möglich

Die Bundesregierung hat diese Woche einen weitreichenden Schritt für die Exportwirtschaft verkündet. Ab sofort sichert sie Ausfuhren in die EU und ausgewählte EFTA-Länder mit Hermes-Bürgschaften ab. Diese Exportförderung soll den Mittelstand in der Corona-Krise weiter entlasten. — weiterlesen

EZB entlastet Banken

Mehr Liquidität für Unternehmen in der Krise. Um das zu gewährleisten, bekommen Banken von der Europäischen Zentralbank Liquiditätshilfen zu Minuszinsen. Gleichzeitig ruft die EZB die Banken zu einer Aussetzung der Dividendenzahlungen auf. Und auch die Lockerung des Insolvenzrechts ist ein wichtiger Schritt. — weiterlesen

Ausblick: Langfristige Folgen der Corona-Krise

Wie wird Corona das weltweite Wirtschaftswachstum beeinflussen? Um diese Frage zu beantworten, hat Coface mehrere Szenarien entwickelt. Zudem informiert der Kreditversicherer, wie er mit der Pandemie aktuell umgeht. — weiterlesen

Corona: Limitentscheidungen für Italien

Das Corona-Virus hat das öffentliche Leben in Italien stillgelegt. Dennoch steigt die Zahl der Infizierten. Experten befürchten die nächste Finanzkrise. Wie reagieren die Kreditversicherer? — weiterlesen

Kurz gemeldet: Close Brothers Factoring und der Brexit

Am 31. Januar ist Großbritannien formell aus der EU ausgetreten. Für die britische Close Brothers Gruppe kein Problem: Zwei ihrer Töchter operieren mittlerweile von Mainz aus und verfügen über eine deutsche Zulassung. — weiterlesen

Kurz gemeldet: OECD-Länderrisiken

Die OECD hat Anfang des Jahres ihre Einstufung der Länderrisiken überarbeitet. Bewertet wurden 40 Staaten aus Europa, den GUS-Staaten, dem Mittleren Osten und Nordafrika. Dabei haben sich acht Änderungen ergeben, die etwa Algerien, Tunesien, Serbien und die Ukraine betreffen. — weiterlesen

Weniger Kredite durch Basel IV?

Die Eigenkapitalanforderungen für Banken werden nochmals strenger: Basel IV ist auf der Zielgeraden. Die neuen Standards könnten die Kreditvergabe für mittelständische Unternehmen erheblich erschweren. GFL rät Firmen, alternative Finanzierungen zu prüfen. — weiterlesen

Brexit: Weiterhin hohe Risiken

Am 31. Januar ist Großbritannien aus der EU ausgetreten. Die Unsicherheiten bei Geschäften mit britischen Unternehmen bestehen jedoch nach wie vor – denn immer noch ist unklar, wie die künftigen Handelsbeziehungen mit der EU aussehen werden. Atradius geht in einer aktuellen Analyse daher davon aus, dass die Forderungsrisiken weiterhin hoch bleiben und die Insolvenzen steigen. — weiterlesen

Insolvenzen steigen weltweit

Weltweit werden die Insolvenzen 2020 voraussichtlich zunehmen. Wie eine Analyse des Kreditversicherers Euler Hermes ergab, wird es in vier von fünf Ländern mehr Unternehmenspleiten geben. Während in Chile der höchste Anstieg erwartet wird, bildet Brasilien die große Ausnahme. Aus GFL-Sicht ist nun spannend, wie die Versicherer mit dieser Situation umgehen. — weiterlesen

Neue Länderratings

Neues Jahr, neue Ratings: Die Credendo Group hat im Januar einige Länderratings aktualisiert. Während für die Bahamas, Malaysia, Aserbaidschan und Nigeria das mittel- bis langfristige Länderrisiko angepasst wurde, gab es für Dschibuti, die Fidschis, Nordmazedonien, Bolivien, Costa Rica, Malediven, Oman, Sint Maarten, Malediven, Mongolei und Tonga neue Bewertungen des kurzfristigen Risikos. — weiterlesen

EZB-Test: Gute Kapitalausstattung europäischer Banken

Gute Noten für europäische Banken: Nach Einschätzung der EZB haben die meisten führenden Banken im Euroraum keine bedenklichen Kapitallücken. Nur sechs Banken erfüllen die Anforderungen nicht. — weiterlesen

Griechenland: Ende der staatlichen Exportkreditgarantien

Exportgeschäfte mit kurzfristigen Zahlungszielen absichern: Für Geschäfte mit Griechenland war das in den vergangenen Jahren auch über staatliche Deckungen möglich. Seit Anfang des Jahres ist diese Ausnahmeregelung nun abgeschafft ­– für Exportkreditgarantien sind nun wieder ausschließlich die privaten Kreditversicherer zuständig. — weiterlesen