Artikel zu: Europa

Harte Landung für die Türkei

Die türkische Währungskrise setzt sich fort: Zwar hat die Anhebung des Leitzinses die Finanzmärkte kurzfristig beruhigt, nach Einschätzung der Kreditversicherung Euler Hermes braucht es aber weitere Maßnahmen, um die Wirtschaft mittelfristig zu stabilisieren. Für die kommenden Monate erwartet der Kreditversicherer auch Quartale mit negativem Wachstum, 2019 wird die Wirtschaft daher voraussichtlich nur um 0,4 Prozent wachsen. — weiterlesen

Weltweiter Anstieg der Insolvenzen

Die Unternehmensinsolvenzen steigen. Die Kreditversicherung Euler Hermes erwartet, dass es in diesem Jahr 8 Prozent mehr Pleiten geben wird, 2019 weitere 5 Prozent. Einen Anstieg werden laut dieser Prognose etwa die Schweiz, Belgien und Großbritannien verzeichnen. — weiterlesen

EZB halbiert Anleiheankäufe

Die Europäische Zentralbank lässt die Anleiheankäufe auslaufen. Im September hatte der EZB-Rat beschlossen, die monatlichen Netto-Anleiheankäufe zu halbieren: von 30 auf 15 Milliarden Euro. Entwickeln sich Konjunktur und Inflation weiter gut, soll das Programm zum Ende des Jahres ganz auslaufen. — weiterlesen

Türkei: Änderung bei Hermes-Bürgschaften

Die wirtschaftliche Lage in der Türkei hat sich verschlechtert, besonders der Währungsverfall gibt Anlass zur Sorge. Nach Einzelprüfungen sichert der Bund Exporte in die Türkei weiterhin mit Hermes-Bürgschaften ab, berücksichtigt künftig aber auch die Devisenwirksamkeit des Geschäfts. — weiterlesen

Insolvenzrisiko in Griechenland

Griechenland hat den Euro-Rettungsschirm verlassen. Nach Abschluss des dritten Hilfsprogramms sind griechische Unternehmen zwar wettbewerbsfähiger und weniger verschuldet, ein Bericht der Coface zeigt aber auch: Das Insolvenzrisiko ist nach wie vor hoch. — weiterlesen

Starkes Wachstum in Tschechien

Die tschechische Wirtschaft glänzt mit starkem Wirtschaftswachstum: Die Credendo Group erwartet für dieses Jahr einen Zuwachs von 3,7 Prozent, für das kommende 3,2 Prozent. So vergibt der Kreditversicherer sowohl beim politischen als auch beim wirtschaftlichen Risiko Bestnoten. Dennoch sei die Gefahr einer Überhitzung groß. — weiterlesen

Schulden steigen weltweit

Der weltweite Schuldenberg steigt: Hatten Staaten, Unternehmen und Verbraucher 2007 zusammen noch 97 Billionen Dollar Schulden, waren es 2017 bereits 169 Billionen. Wie der Verband Creditreform meldet, haben sich den größten Betrag dabei die staatlichen Haushalte zuschulden kommen lassen. Dabei ist der Anteil notleidender Kredite besonders kritisch. — weiterlesen

Wirtschaftswachstum: Der Zenith ist erreicht

Euler Hermes erwartet, dass sich das weltweite Wirtschaftswachstum nach diesem Jahr abkühlen wird. Nach Jahren dynamischen Wachstums neige sich der Konjunkturzyklus nun seinem Ende zu. Auch in Europa und den USA sollen sich die Aussichten eintrüben. — weiterlesen

Zahlungsrisiken in der Türkei steigen

In vielen türkischen Kernbranchen hat sich das Zahlungsverhalten in den vergangenen Monaten verschlechtert. Zu diesem Schluss kommt eine Studie der Kreditversicherung Atradius. Trotz verlängerter Zahlungsziele sei es zu mehr Verzögerungen gekommen. Für dieses Jahr rechnet der Versicherer mit mehr Insolvenzen in den Branchen Bau, Einzelhandel, Metall und Textil. — weiterlesen

Kreditversicherung trotz hohem Länderrisiko

Die Credendo Group stuft das wirtschaftliche Risiko der Türkei in die höchste Stufe. Trotzdem bietet die Kreditversicherung Deckungsmöglichkeiten in diesem hoch risikoreichen Markt. — weiterlesen

Länderrisiko: Bewertungen angepasst

Malaysia, Armenien, Türkei, Paraguay und Costa Rica: In all diesen Ländern hat es kürzlich Umbrüche gegeben. Der Kreditversicherer Credendo hat deshalb seine Risikobewertung angepasst. — weiterlesen

Insolvenzen: Weniger in Frankreich, mehr in Großbritannien

Die Zahl der Insolvenzen ist in Frankreich erneut stark gesunken. Für dieses Jahr prognostiziert der Kreditversicherer Atradius 51.000 Firmenpleiten. Damit läge das Insolvenzniveau auf dem gleichen Level wie unmittelbar vor der globalen Wirtschafts- und Finanzkrise 2008. Dennoch bleibt Deutschlands größter Exportpartner laut einem aktuellen Atradius-Report das Land mit den meisten Pleiten in Westeuropa. Besonders hoch ist das Risiko bei den neugegründeten und kleinen Firmen: Auf sie entfallen neun von zehn Insolvenzen. — weiterlesen

Freihandelsabkommen: Absicherung wird wichtiger

Nach Mexiko, Japan, Singapur und dem Mercosur-Block will die EU nun auch Handelsabkommen mit Australien und Neuseeland schließen. EU-Kommissarin Cecilia Malmström sieht darin „deutliche wirtschaftliche Vorteile – doch auch die Risiken sollten Exporteure nicht außer Acht lassen. — weiterlesen

Inkasso: Häufige Zahlungsverzögerungen in Polen

Zahlungsverzug scheint in Polen an der Tagesordnung zu sein: Einer Untersuchung von Coface zufolge, gehen bei nur einem von hundert Unternehmen Zahlungen pünktlich ein. Und trotz des günstigen wirtschaftlichen Umfelds steigt die Dauer der Verzögerungen an. Für ausländische Exporteure kann das eine echte Herausforderung sein, schließlich läuft das Inkasso in jedem Land anders. — weiterlesen

Export: Chancen und Risiken der EU-Freihandelsabkommen

Während in den USA der Protektionismus voranschreitet, geht die EU neue Handelsabkommen ein. Mit Mexiko hat sich Brüssel bereits auf ein neues Freihandelsabkommen geeinigt, das zollfreien Handel ermöglicht. Auch Abkommen mit Japan und Singapur sind auf der Zielgeraden, Gespräche mit dem Mercosur-Block (Argentinien, Brasilien, Paraguay und Uruguay) sollen noch dieser Tage stattfinden. Atradius sieht darin ein großes Geschäftspotenzial für Exporteure – aber auch Risiken. — weiterlesen