Corona-Krise: Coface vereinfacht Prozesse

Der Kreditversicherer Coface reagiert auf die Corona-Pandemie und lockert Regelungen für die Versicherungsnehmer. So wird etwa die Frist für die Benachrichtigung über überfällige Zahlungen verlängert. Nach Ansicht der GFL ist dieser Schritt von immenser Bedeutung.

„Wir wollen damit unsere Kunden entlasten. Wir wissen natürlich, dass die Unternehmen derzeit primär ihr operatives Geschäft zu managen haben, um ihr Unternehmen durch die Krise zu manövrieren“, erklärt Katarzyna Kompowska, Regional CEO der Coface für Nordeuropa.

Um die Unternehmen zu unterstützen, verlängert der Kreditversicherer die Frist für die Benachrichtigung über überfällige Zahlungen um 60 Tage. Darüber hinaus führt Coface eine größere Flexibilität im Bezug auf die Fälligkeiten von Prämien- und Gebührenabrechnungen ein.

GFL begrüßt diese Schritte. „Das ist ein tolles und wichtiges Signal von Coface“, zeigt sich GFL-Geschäftsführer Marcus Sarafin begeistert. „Wir hoffen, alle anderen Versicherer gehen diesen Weg mit.“

Coface appelliert dennoch an die Unternehmer ihr Risikomanagement nicht zu vernachlässigen. Risikovermeidung und Schadensbegrenzung müssten weiter im Fokus bleiben.

Wie sich die Schäden in der Kreditversicherung konkret entwickeln werden, darüber kann auch Coface aktuell keine Vorhersage treffen. Die steigenden Risiken würden individuell nach Ländern und Branchen beobachtet, heißt es in einer Mitteilung.  „Konkrete Maßnahmen, insbesondere die Anpassungen von Limiten, nehmen wir selektiv vor“, sagt Jochen Böhm, Underwriting Director der Coface für Nordeuropa. „Wir entscheiden praktisch jeden Tag neu und behalten einen kühlen Kopf.“

Die Coface-Mitteilung finden Sie hier. Mehr zur Einschätzung von Coface zur Corona-Krise: www.blog.gfl-broker.de/2020/03/ausblick-langfristige-folgen-der-corona-krise/

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