4 Fragen an … Dominik Boog von Euler Hermes Schweiz

Die richtige Balance zwischen Risikoappetit und Frühwarnsystem finden – das ist eine der größten Herausforderungen für Dominik Boog, Head of Broker Sales Force and Multinationals bei Euler Hermes Switzerland. Dass er auch privat keine Herausforderung scheut und sogar schon einmal zwei Einbrecher verfolgt hat, verrät er im GFL-Kurzinterview.

Was sind momentan die grössten Herausforderungen für die Kreditversicherungsbranche?

Die Abschwächung von wichtigen Wirtschaftsmärkten in Europa und weltweite Spannungen zwischen bedeutenden Handelsnationen beeinflussen auch die Exporte von Schweizer Firmen. Es gilt somit für die Kreditversicherungsanbieter umso mehr, die richtige Balance zwischen Risikoappetit und Frühwarnsystem für unsere Partner und Kunden zu finden. Persönlich denke ich, dass mittel- bis langfristig neue, kundenspezifische Absicherungsmodelle – auch basierend auf künstlicher Intelligenz – und ein gezielteres Risikopricing auf den Markt kommen werden.

Welche ist die grösste Herausforderung, der Sie sich selbst jemals gestellt haben?

Ich bin Vater von zwei lieben und meist sehr aktiven Kindern. Ich liebe es, Zeit mit Ihnen und meiner Frau zu verbringen. Ebenfalls mag ich aber den Ausgleich beim Sport oder einen Abend mit Freunden. Hier eine gesunde Mischung zwischen Familie, Freunde, Sport und Arbeit zu finden, kann ganz schön herausfordernd sein.

Wenn Sie einen Film haben könnten von einer beliebigen Situation aus Ihrem Leben – welche wäre das?

Ich habe mal zwei Einbrecher beim Versuch unsere Haustür aufzubrechen in flagranti erwischt. Danach habe ich sie mit dem Auto ca. 10 Minuten verfolgt, bis die alarmierte Polizei mit vier Einsatzwagen die Verfolgungsjagd übernahm. Das wäre bestimmt eine schöne Actionszene geworden. Übrigens wurde einer der beiden Einbrecher gefasst, der andere konnte leider zu Fuss fliehen.

Ende Februar beginnt wieder die närrische Zeit: Feiern Sie mit oder gehen Sie dem Trubel lieber aus dem Weg?

Ich bin aufgewachsen und wohnhaft in der Innerschweiz, wo die Fastnacht fest verankert ist. Eine tolle Zeit, in der man Vieles nicht so ernst nehmen muss. Waren es früher die diversen Fastnachtsbälle und der „Schmutzige Donnerstags-Trubel“, die mich anzogen, so sind es heute eher die bunten Umzüge, die mich faszinieren.

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