Exportkreditgarantien steigen

Die deutsche Bundesregierung übernimmt mehr Exportgarantien. Wie auf dem Agaportal berichtet wird, ist die Zahl der Hermesdeckungen im ersten Halbjahr 2019 um 7,7 Prozent gestiegen. Besonders oft wurden Geschäfte mit Russland abgesichert.

Insgesamt hat der Bund im ersten Halbjahr Exportkreditgarantien in Höhe von 8,7 Milliarden Euro übernommen. Abgesichert wurden vor allem Lieferungen und Leistungen in Schwellen- und Entwicklungsländern. Deren Anteil lag bei 80,7 Prozent und damit 4,1 Prozentpunkte höher als Vorjahreszeitraum.

Doch nicht nur in Entwicklungsländern wurden Exportgeschäfte gedeckt: Im Ländervergleich liegen Russland, Italien und die Türkei an der Spitze. Italien ist allerdings ein Sonderfall: Hier wurde das Deckungsvolumen maßgeblich durch die Absicherung eines Kreuzfahrtschiffs bestimmt. In Russland ist die hohe Nachfrage nach Einschätzung von GFL sicherlich politisch bedingt: „Auch wir merken die Angst der deutschen Exporteure bezüglich des Ost-West-Konflikts – Ukraine-Krim, Trump … – und den westlichen Sanktionen.“

Daneben finden sich aber auch weiterhin traditionell bedeutende Märkte für hermesgedeckte Exportgeschäfte wie China, Brasilien oder Ägypten unter den Top-Zielländern.

Mehr zum Thema finden Sie unter agaportal.de/jahresbericht.

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