USA: Wirtschaft wächst langsamer

Risiken und nachlassende Steuerimpulse bremsen das Wachstum der US-amerikanischen Wirtschaft. Bereits das Wachstum im vierten Quartal fiel mit 2,2 Prozent unter den Jahresdurchschnitt von 2,9 Prozent in 2018. Für dieses Frühjahr erwartet die Postbank eine weitere Abschwächung.

So deuten die Konjunkturdaten für das erste Quartal nur noch auf ein Wachstum von 1,5 Prozent hin. Doch obwohl der konjunkturelle Höhepunkt überschritten sei, besteht laut der aktuellen Postbank-Analyse „Zinsen und Währungen“ keine Gefahr eines Konjunkturabsturzes. So rechnen die Experten bereits im nächsten Quartal mit einem Wachstum von 2,7 Prozent. Für das Gesamtjahr sollte das Plus damit bei 2,5 Prozent liegen.

Längerfristig könnten allerdings die Handelskonflikte und die auslaufenden, wachstumsfördernden Effekte der Steuerreform die Wirtschaft belasten. Für 2020 rechnet die Postbank dennoch nur mit einer Wachstumsabschwächung auf 2,1 Prozent.

Die Inflationsrate in den USA  lag im Februar mit 1,5 Prozent auf dem niedrigsten Niveau seit zweieinhalb Jahren. Getrieben durch den Ölpreis rechnet die Postbank jedoch mit einem Anstieg, so dass die Inflationsrate im Gesamtjahr 1,9 Prozent beträgt.

Den Leitzins hat die US-Notenbank im März unverändert gelassen. Eine weitere geldpolitische Straffung in diesem Jahr erwarten die Experten damit nicht mehr: Auf Jahressicht wird der Leitzins voraussichtlich auf seinem aktuellen Niveau bleiben.

Die aktuellen Postbank-Analysen finden Sie hier.

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