2019: Schwächeres Wachstum in USA und EU

In den USA und in Europa wächst die Wirtschaft verhaltener als in den Vorjahren. Beide Regionen haben ihren konjunkturellen Höhepunkt überschritten. Während die Postbank in den USA noch mit einem Wachstum von 2,5 Prozent rechnet, sind es im Euroraum gerade einmal 1,2 Prozent.

In den USA sind die verfügbaren Konjunkturindikatoren – aufgrund des Shutdowns sind nicht alle Daten vorhanden – positiv. Das betrifft sowohl die Industrie als auch den Arbeitsmarkt. So erwartet die Postbank eine Fortsetzung des Aufschwungs – allerdings bei sinkender Dynamik. So ist die Wirtschaft 2018 nach ersten Rechnungen um 2,9 Prozent gewachsen sein. Der konjunkturelle Höhepunkt wird damit voraussichtlich überschritten sein. Gründe für ein schwächeres Wachstum sind etwa die auslaufenden Effekte der Steuerreform oder die Handelskonflikte. So rechnet die Postbank 2019 mit einem Wachstum von 2,5 Prozent. Dieses Ergebnis profitiere von einem recht hohen Wachstumsüberhang aus dem Vorjahr.

Die EWU ist 2018 nach den ersten Rechnungen um 1,9 Prozent gewachsen. Der konjunkturelle Schwung im Euroraum sei erstmal weg, prognostizieren die Experten, und werde kurzfristig auch nicht zurückkehren. Diese Annahme stützen zahlreiche Stimmungsindikatoren, die sich eingetrübt haben und für 2019 noch keine Stabilisierung signalisieren. Für das erste Quartal 2019 rechnet die Postbank daher nur mit einem moderaten BIP-Zuwachs von 0,3 Prozent. In der Summe wir in diesem Jahr ein Wachstum von 1,2 Prozent erwartet.

Globale Unsicherheitsfaktoren wie der Brexit oder Handelsstreitigkeiten können diese Prognosen dämpfen – oder, falls nachhaltige Lösungen gefunden werden, Überraschungspotenzial nach oben eröffnen. „Es wird ein spannendes Jahr“, ist sich auch GFL-Geschäftsführer Marcus Sarafin sicher. „Das Geschäft wird stagnieren oder leicht schrumpfen, die Zahlungsmoral dadurch sinken, was Probleme in der Refinanzierung verursacht.“ In einigen Ländern wie Italien, Frankreich und Großbritannien werde die Inflation steigen.

Das hat nicht nur für die betroffenen Länder Auswirkungen, macht Sarafin klar. Durch die Inflationen steige das Risiko, einen Zahlungsausfall zu erleiden oder verspätete  Zahlungen zu erhalten, die ggfls. in dem engen Finanzierungsrahmen zu Problemen führen können. Zudem müssen Unternehmer mit zusätzlichen Kosten durch Zinsbelastungen rechnen (Ausnutzung, Preiserhöhungen) und einem erheblichen Mehraufwand Finanzpartnern die gewünschten Informationen zu beschaffen.

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