Neue Länderrisiko-Bewertungen

Gute Aussichten: Für Honduras und Usbekistan hat der Kreditversicherer Credendo seine mittel- und langfristige Bewertung nach oben geschraubt. Auch das afrikanische Sambia wurde neu bewertet – hier ist der Ausblick allerdings schlechter als zuvor.

Honduras

In Honduras hat sich der mittel- und langfristige Ausblick verbessert: Credendo hat das Länderrisiko daher von Kategorie 5 auf 4 (auf einer Skala bis 7) gesenkt. Das kurzfristige Risiko hat sich von Kategorie 3 auf 2 verbessert. Der Grund: Honduras zeigt seit 18 Jahren ein robustes Wachstum und eine geringe Inflation. Die Auslandsschulden sind moderat, die Liquidität hat sich verbessert.

Usbekistan

Credendos Zahlungserfahrungen mit usbekischen Firmen haben sich ebenso verbessert, wie die allgemeine politische und wirtschaftliche Situation. Durch ambitionierte Reformen bewegt sich die Wirtschaft von einem zentralisierten System hin zu einer Marktwirtschaft. Zudem zeigt sich der neue Präsident kooperativer gegenüber seinen Nachbarn. Das mittel- und langfristige Risiko hat der Kreditversicherer daher von Kategorie 6 auf 5 verbessert.

Sambia

Die niedrigen Kupferpreise und hohen Ausgaben haben sowohl zu einem Haushalts- als auch einen Leistungsbilanzdefizit geführt. Der sambische Kwacha hat seit 2015 mehr als 60 Prozent an Wert verloren. Die externen und öffentlichen Schulden sind rasant angestiegen, das Finanzsystem steht unter Druck. Credendo hat seine Risikobewertung daher angepasst. Statt in Kategorie 5 stuft der Kreditversicherer das mittel- und langfristige politische Risiko nun in Kategorie 6 ein.

Mehr zu den Länderrisiko-Bewertungen von Credendo gibt’s hier: https://www.credendo.com/de/country-risk

Mehr zum Thema im GFL-Blog:

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