Höhere Zahlungsdauer, mehr Ausfallrisiken

Die Zahlungsdauer verschlechtert sich. Laut einer Studie der Kreditversicherung Euler Hermes wurden Rechnungen 2017 durchschnittlich zwei Tage später bezahlt. Weltweit müssen Gläubiger nun 66 statt 64 Tage auf ihr Geld warten – und der Kreditversicherer erwartet dieses Jahr eine weitere Steigerung. Darunter könnten auch deutsche Firmen leiden.

Mit 66 Tagen ist die Zahlungsdauer so lang wie seit 2007 nicht mehr. Zuvor war sie fünf Jahre lang stabil. Für 2018 erwartet Euler Hermes, dass die Dauer auf 67 Tage ansteigt. Die Studie der Kreditversicherung zeigt: Die Zahlungsdauer (DSO) hat sich vor allem dort verschlechtert, wo sie bisher eh schon lang war. (Mehr zur Studie finden Sie hier.)

GFL beobachtet diesen Trend ebenfalls: Mit der schlechteren DSO steigen auch die Ausfallrisiken weltweit. „Die politische Situation – gerade bezogen auf die US-Politik – steigert erheblich die Unsicherheit“, weiß GFL-Geschäftsführer Marcus Sarafin. „Da Deutschland exportabhängig ist wie kaum einen andere Nation, könnten sich schneller als bislang gedacht Probleme bei deutschen Firmen auftun.“

Darunter könnte die gesamte deutsche Wirtschaft leiden: „Die vielen Exporte aus Deutschland, kombiniert mit Unsicherheit, Protektionismus und verspäteten Zahlungen könnten Gift für die deutsche Konjunktur sein.“

Alles darüber, wie man sich vor Ausfallrisiken schützt, finden Sie auf unserer Homepage unter www.gfl-broker.de/kreditversicherung. Die komplette Studie der Kreditversicherung gibt’s hier.

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