Wettbewerb zwischen Japan und China

Der Wettbewerb zwischen Japan und China wird härter: Die beiden Länder konkurrieren in der Region Asien-Pazifik bei Investitionen und Handel. Dabei sieht der Kreditversicherer Coface zwar Japan bei den Investitionen vorne, Handelskönig ist aber China.

Japan und China sind Wettbewerber beim Export. So sind die drei größten Exportfelder gleich: elektronische Produkte, Stahl sowie Maschinen und mechanische Geräte.

Bei den Investitionen macht China deutlich mehr von sich reden: Das Projekt „Neue Seidenstraße“ zieht Milliarden-Investitionen nach sich. Allerdings gingen laut Coface Chinas Direktinvestitionen in andere Länder erstmals seit 2009 zurück. So sind die ausländischen Direktinvestitionen um 29,4 Prozent auf 120 Milliarden Dollar gesunken. Die Investitionen aus dem Ausland sind hingegen auf 135 Milliarden Dollar gestiegen, so dass China nun wieder Netto-Empfänger ist.

Japan hat derweil seine Investitionen in Übersee verstärkt. Zwischen Januar und September 2017 sind die ausländischen Direktinvestitionen auf 130 Milliarden Dollar angestiegen. Damit hat Japan Chinas Jahresinvestitionen bereits in den ersten neun Monaten überholt. Coface erwartet, dass Japan auch in näherer Zukunft Treiber für die wirtschaftliche Entwicklung der Region bleiben wird.

Gefährlich könnten Japan allerdings die Parallelen zu China bei den Investitionen werden. So investieren die Chinesen längst nicht mehr nur in Rohstoffe, sondern auch in Bereiche – wie die Produktion und den Dienstleistungssektor –, in denen Japan traditionell stark engagiert ist.

Die komplette Studie finden Sie hier.

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