Reverse Factoring: Rückgang nicht von Dauer

Der Deutsche Factoring-Verband hat eine durchweg positive Jahresbilanz vorgelegt. Nur in einem Bereich gab es einen starken Einbruch: Das Volumen des Reserve Factorings ist 2017 um 31,4 Prozent auf 1,9 Milliarden Euro gesunken. Nach Einschätzung von GFL gibt es dafür mehrere Gründe.

Reserve Factoring im Mittelstand

Den Beobachtungen der GFL-Experten zufolge, ist der Bedarf im Mittelstand nach wie vor da. „Allerdings ist der Aufwand der Implementierung viel zu hoch“, weiß GFL-Geschäftsstellenleiter Fabian Sarafin. „Die Gesellschaften, die Reserve Factoring nach wie vor aktiv anbieten, fokussieren sich daher eher auf größere Unternehmen.“

Factoringkosten sehr unterschiedlich

Gerade für Mittelständler können statt der klassischen Factoring-Gesellschaften vor allem die neuen Anbieter am Markt eine Alternative darstellen. Denn oftmals sind die Factoringkosten hier niedriger als bei den vorhandenen Lösungen über Finetrader.

Mittelständische Factoring-Gesellschaften haben allerdings auch angefangen, sich hierzu Gedanken zu machen, schließlich will man hier natürlich weitere Einnahmequellen und Alleinstellungsmerkmale finden. Der Rückgang stellt daher voraussichtlich eher eine Delle als einen dauerhaften Rückgang des Reserve Factorings dar. „Mittelfristig wird das wieder zu einem Anstieg an Verträgen führen“, ist sich Sarafin sicher.

Mehr zum Thema Reserve Factoring erfahren Sie auf unserer Homepage: www.gfl-broker.de/reverse-factoring

 

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