Bilanz 2017: Atradius steigert Einnahmen

Der Kreditversicherer Atradius hat seine Bilanz für 2017 vorgelegt. So sind die Gesamteinnahmen um 4,3 Prozent (bereinigt um Währungseffekte um 5,1 Prozent) auf 1.837,2 Millionen Euro gestiegen. Das Ergebnis nach Steuern liegt bei 186,2 Millionen Euro. Zu diesem Ergebnis haben besonders die höheren Einnahmen sowie die stabile Schadenquote beigetragen.

Gesamteinnahmen

Damit hat Atradius nochmal stärker zugelegt als im Vorjahr. Die Einnahmen aus dem Versicherungsgeschäft legten dabei um 2,0 Prozent auf 1.718,9 Millionen Euro zu. Besonders erfreulich sei das Wachstum in den Regionen Nordamerika, Asien sowie Zentral- und Osteuropa, heißt es in einer Mitteilung des Versicherers. Das Versicherungs- und Service-Ergebnis von Atradius wuchs um 8,8 Prozent auf 260,1 Millionen Euro.

„Das ist ein tolles Ergebnis in einem schwierigen Markt“, gratuliert GFL-Geschäftsführer Marcus Sarafin. „In diesen Zahlen spiegeln sich die große Kundennähe und Flexibilität im vergangenen Jahr wider.“ So bestätigt etwa die Kundenbindungsrate von 93 Prozent die gute Servicequalität.

Schaden- und Kostenquote

Die Schadenquote vor Rückversicherung blieb mit 41,7 Prozent nahezu unverändert gegenüber dem Vorjahr. Die Brutto-Kostenquote verbesserte sich sogar; Während sie 2016 noch bei 36,4 Prozent lag, waren es 2017 nur noch 35,7 Prozent.

Solvency-II-Quote

2017 wurde das unternehmensinterne „Partial Internal Model“ der Grupo Catalana Occidente zur Berechnung des regulatorischen Kapitalbedarfs nach Solvency II vom College of Regulators genehmigt. Dies stärkte laut Atradius das Risikomanagement und die Risikoquantifizierung. Damit lag der Ende 2017 gemeldete Solvabilitätskoeffizient bei über 200 Prozent.

Ausblick

Für das Geschäftsjahr 2018 rechnet Atradius mit einem ähnlichen Wachstum der Wirtschaft wie im vergangenen Jahr und damit auch mit einem Umsatzwachstum seiner Kunden. Der Druck auf die Prämiensätze werde allerdings bleiben. Risiken für den internationalen Handel stellten vor allem protektionistische Maßnahmen und der Brexit dar.

Die kompletten Geschäftsberichte von Atradius finden Sie hier.

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