3 Fragen an … Peter Schrade von der IFM GmbH

Das Insitut für Mittelstandsförderung (IFM) mit Sitz in Kier­spe ist ein unab­hän­gi­ges pri­va­tes Insti­tut. Geschäftsführer Peter Schrade hat sich hier auf Stra­te­gien zur För­de­rung von Innen­fi­nan­zie­rungs­po­ten­ti­alen und der Mitarbeiterbindung spezialisiert. Im GFL-Kurzinterview spricht der Berater unter anderem über Kindheitswünsche und GroKo-Verhandlungen.

Herr Schrade, kein Kind denkt sich: Wenn ich mal groß bin, will ich Pensionszusagen restrukturieren. Was wollten Sie früher werden?

Als Kind sicherlich wie viele andere Jungs auch Kapitän auf einem Schiff. Aber mit meinen Studium und den Erfahrungen aus meiner Schulzeit (ich habe mich bereits während der Schulzeit selbständig gemacht und zwar in einem völlig anderen Bereich: Veranstaltungstechnik), wollte ich Steuerberater werden. Ich bin dann jedoch nach meinem Studium unmittelbar als Geschäftsführer in einem Unternehmen groß geworden, welches sich mit Darlehensvermittlung und sehr speziellen Konzepten zur Altersversorgung befasst hat. Dabei ging es um sehr viele steuerliche Fragestellungen und konnte mich dort mit meinen Erfahrungen sehr schnell wiederfinden.

Sie beraten Unternehmen unter anderem dahingehend, wie sie finanzielle Unterstützung anhand von Förderprogrammen erhalten können. Gab es eine Zeit in Ihrem Leben, zu der Sie sich gewünscht hätten, mehr gefördert zu werden?

Ja eigentlich immer. Aber Fördermittel wurden für mich erst in den letzten Jahren zu einem Thema. Vorher habe ich gar nicht gewusst, welche und wie viele Förderprogramme es eigentlich gibt. Von daher habe ich mich nicht mit der Frage befasst.

SPD und CDU stecken mitten in den GroKo-Verhandlungen. Wenn Sie einen Wunsch in die Verhandlungen mit einbringen dürften – welcher wäre das?

Oh, das ist ein langes Thema, obwohl man es eigentlich auf einen Kern konzentrieren kann: Die Dinge zu vereinfachen! Politik ist heute zu weit entfernt von der tatsächlichen Realität und versucht immer wieder mit schnellen Gesetzesentwürfen zu zeigen, dass Politiker gebraucht werden. Ein großes Stück Entschleunigung und dafür mehr in die Tiefe gehen, Gesetze vereinfachen und dafür solider formulieren – das wäre wohl der richtige Weg. Stattdessen werden Schnellschüsse verabschiedet, die dann später immer wieder nachgebessert werden müssen.

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