Zahlungsmoral in Nord- und Südamerika

Amerikanische Unternehmen rechnen mit einer Verschlechterung der Forderungslaufzeit. 46 Prozent des Gesamtwerts inländischer B2B-Rechnungen in Brasilien, Kanada, Mexiko und den USA wurden in den vergangenen zwölf Monaten zu spät bezahlt. 1,5 Prozent der inländischen Rechnungen wurden laut einer Atradius-Studie als uneinbringlich abgeschrieben. Häufigster Grund: Die Insolvenz des Kunden.

Die meisten verspäteten Zahlungen gibt es in den USA: Bei 96 Prozent der Unternehmen wurden im vergangenen Jahr Rechnungen zu spät beglichen. Die meisten Unternehmer blicken daher recht pessimistisch in die Zukunft:  Jeder zweite rechnet mit einer wesentlichen Verschlechterung seiner Forderungslaufzeit in den kommenden zwölf Monaten.

Bei den Zahlungsausfällen liegen allerdings nicht mehr die USA,  sondern Mexiko und Brasilien vorne. 53 Prozent der brasilianischen Unternehmen gaben bei der Atradius-Studie die Insolvenz ihres Kunden als Grund für die Zahlungsausfälle an. Weitere Gründe waren zu alte Forderungen (35 %), das Scheitern von Inkassomaßnahmen (34 %) oder der Kunde konnte nicht ausfindig gemacht werden (33 %).

Die komplette Studie gibt es auf www.atradius.de zum Download.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Ich habe die Hinweise zum Datenschutz gelesen und akzeptiere sie.*