Großinsolvenzen: Verwalter in drei von vier Fällen erfolgreich

Die Insolvenz der SolarWorld AG und der Reederei Rickmers haben in den vergangenen Wochen für Aufsehen gesorgt. Dabei ist die Zahl der Großinsolvenzen in Deutschland zurückgegangen: Nur 18 Unternehmen mit einem Umsatz von mehr als 20 Millionen Euro haben im zweiten Quartal des Jahres Insolvenz beantragt. Ihre Chancen stehen gut: Im ersten Halbjahr konnten Insolvenzverwalter drei von vier Großunternehmen vor der Pleite bewahren. Das ergibt der aktuelle FINANCE-Insolvenz-Report.

Die Studie des Finance Magazins und des Beratungshauses Falkensteig zeigt: Wie auch in den Vorjahren ist die Fortführungsquote sehr hoch und liegt aktuell bei 77,3 Prozent. Die jüngste Rettung ist das Verfahren der creatrading Holding GmbH, das unmittelbar vor Ende des zweiten Quartals mit Signing der KLiNGEL Grupp erfolgreich beendet wurde. So ist es gelungen, das Fortbestehen des Versandhändlers mit seinen 500 Mitarbeitern zu sichern. Zu den aktuellen Rettungen zählen auch die Wöhrl Gruppe, die Brück Gesellschaft, Steinert Elektromagnetbau und HeyForm Bramsche.

Das zweite Quartal hat jedoch auch neue Großinsolvenzen zu verzeichnen. Die 3.073 Mitarbeiter starke Solar World AG führt die Liste der fünf größten Unternehmen, die im zweiten Quartal in die Pleite geschlittert sind, an. Gefolgt von der Rickmers Holding AG (2.000 Mitarbeiter), der BiBa GmbH (1.046), der Cinram GmbH (1.014) und der Küpper Group (900).

Im ersten Quartals zählten die Handelskette Butlers, der Motorenhersteller Rege und der Fahrradproduzent Mifa zu den größten Pleitefällen. Diese drei Insolvenzen betrafen zusammen mehr als 3.000 Beschäftigte.

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