Studie: Immer mehr KMU setzen auf Beteiligungen, Factoring und Leasing

KMU setzen nicht mehr nur auf den Bankkredit. Bei einer Studie des Bundesverbands Factoring für den Mittelstand (BFM) gaben 47 Prozent der Befragten an, dass eine ausgewogene Unternehmensfinanzierung neben Eigen- und Fremdkapital auch Beteiligungen, Factoring und Leasing umfasst.

71 Prozent der befragten KMU sind sich sicher: Die Unternehmensfinanzierung wird als eigenständiges strategisches Element immer wichtiger werden. Jedes zweite Unternehmen glaubt, ein Mix der Instrumente könne das Wachstum beschleunigen. Gerade Unternehmen mit einem Umsatz zwischen 2,5 und 50 Millionen Euro halten eine modulare Finanzierung für sinnvoll. Die Zustimmung dafür ist seit 2012 von 53 Prozent auf 62 Prozent gestiegen.

Ein Instrument, das im Kommen ist, ist das Factoring. Während 2012 nur jeder zehnte Mittelständler plante, den Forderungsverkauf strategisch einzusetzen, sind es nach der neusten Umfrage bereits 15 Prozent. Besonders kleine Unternehmen wollen verstärkt auf das Factoring setzen: In der Umsatzklasse bis 2,5 Millionen Euro, ist ihr Anteil von sechs Prozent in 2012 auf 14 Prozent gestiegen. Das lässt sich auch an der realen Entwicklung ablesen: So ist die Zahl der Factoring-Nutzer im ersten Halbjahr 2014 um 6,7 Prozent gestiegen.

48 Prozent der KMU finden laut BFM-Studie Factoring interessant, weil das Finanzierungsvolumen mit dem Umsatz ansteigt und nicht wie eine Kreditlinie endet. Factoring kann außerdem Wachstum unterstützen, die Eigenkapitalquote erhöhen und die Sicherheit in Unternehmen stärken: So stand laut Studie schon fast jedes vierte KMU schon einmal vor Problemen nach einem Forderungsausfall. Factoring ermöglicht hier eine vollumfängliche Absicherung.

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