Schweizer Aussenhandel: positiver Rückblick und ungewisse Zukunft

Die Schweizer Exporte haben im November 2014 zugelegt, meldet Switzerland Global Enterprise in seiner ersten Ausgabe der export.news im neuen Jahr. Die Exporte nahmen stärker zu als im bisherigen Jahresdurchschnitt, und zwar um 3,2 Prozent. Weniger positiv für Schweizer Exporteure ist jedoch der Blick in die Zukunft: Die Aufwertung des Franken, durch den freigegebenen Kurs der Nationalbank, lässt viele Schweizer Unternehmen sinkende Exporte befürchten.

Im November 2014 gingen die Exporte nominal leicht zurück. Da der November jedoch einen Arbeitstag weniger hatte, als der im Jahr zuvor, gibt es bereinigt ein Plus von 4,7 Prozent (real +1,9%). Bereits im Oktober konnte der Schweizer Aussenhandel einen Rekord verzeichnen. Bis November lagen die Ausfuhren insgesamt bei 192,5 Milliarden Schweizer Franken.

Unsicherheit herrscht hingegen darüber, was die Aufhebung des Mindestkurses zum Euro für Schweizer KMU bedeutet. Switzerland Global Enterprise bezieht folgendermaßen Stellung: „Das werden die kommenden Wochen und Monate zeigen. Gut ist von der SNB zu hören, dass sich die Überbewertung seit Einführung des Mindestkurses insgesamt reduziert habe.

Viele KMU haben sich in den vergangenen Jahren des starken Franken erfolgreich angepasst und ihre Produktivität gesteigert. Damit sind sie noch wettbewerbsfähiger geworden.

 Sicher ist gleichzeitig, dass ein starker Franken insbesondere für international tätige Industrie-KMU immer eine grosse Herausforderung darstellt. Der Mindestkurs hat ihnen in den vergangenen Jahren dabei geholfen, diese zu bewältigen.“

Mehr Infos zum Schweizer Aussenhandel im November finden Sie hier.

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