Besorgnis um den Cashflow im Asien-Pazifik-Raum: mangelnde Liquidität

Immer mehr Unternehmen im Asien-Pazifik-Raum haben Probleme mit ihrer Liquidität. Die neuste Ausgabe des Atradius Zahlungsmoralbarometers deckt Zahlungsverzögerungen auf, deren Hauptgrund eine unzureichende Liquidität sei.

So gaben die befragten Forderungsmanagement-Experten an, dass durchschnittlich 36,2 Prozent der ausstehenden Forderungen am Fälligkeitstermin noch nicht bezahlt waren. Für inländische Kunden ist der Hauptgrund ihre mangelnde Liquidität. Rechnungen ins Ausland werden hingegen häufig aufgrund der Komplexität der Zahlungsprozesse nicht gezahlt. Besonders die ausländischen Kunden chinesischer Unternehmen scheinen damit Probleme zu haben.

In vielen Ländern der Asien-Pazifik-Region zeigt sich daher die Sorge um die Sicherstellung des Cashflows. Besonders taiwanesische Unternehmen sorgen sich um die Zukunft ihrer Firmen aufgrund der sehr langen Forderungslaufzeiten.

Die Studienergebnisse spiegeln die unbeständige wirtschaftliche Lage in der Region wider. Die Prognosen für das Wirtschaftswachstum werden von mehreren Faktoren beeinflusst, wie das verlangsamte Wachstum in China, die gesunkene Inlandsnachfrage in einigen der asiatischen Schwellenländer und die schwächere weltweite Nachfrage. Laut IWF haben Taiwan, Südkorea und Hongkong noch die besten Wachstumsaussichten.

Die komplette Atradius-Studie zu Zahlungsmoral und Liquidität steht hier zum Download bereit.

 

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