Weniger Konkursverluste, mehr Verwertungen in der Schweiz

12.478 Konkurse in 2013, bedingt auch durch die Ausschlagung von Erbschaften, ist Rekord in der Schweiz. Allerdings sind die finanziellen Verluste aus Konkursen in 2013 auf den tiefsten Stand seit 1993 gefallen. Dies berichtet die Creditreform in ihrem Newsletter 02-2014, in dem sie sich auf Zahlen des Bundesamtes für Statistik bezieht.

So sind die aus Konkursen entstandenen Verluste um 330 Mio. CHF zurückgegangen. Mit 1,9 Mrd. CHF in 2013 gesamthaft liegen die Gesamtverluste aus Konkursen somit deutlich über 50% geringer als im Rekordjahr 2004, als 4,7 Mrd. CHF erreicht wurden.

Seit den frühen 1990er-Jahren verzeichnete die Verluststatistik einen dramatischen Anstieg, der um die Jahrtausendwende seinen Höhepunkt erreichte (nur leicht in 2004 noch überboten). Werte wie in den frühen 1980er-Jahren, in denen die Konkursverluste bei 727 Mio. CHF lagen, sind aus heutiger Sicht aber nicht mehr zu erwarten. Die nach wie vor sehr hohe Zahl der Konkurse, sowie die kontinuierliche Zunahme an Verwertungen und Zahlungsbefehlen (2013: 2,8 Mio. Zahlungsbefehle / 1980: 1,16 Mio.) trüben das Bild.

Lesen Sie hier den kompletten Bericht

 

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