Creditreform: Kaum Unterschiede bei Insolvenzen in Ost-und Westdeutschland

Die Creditreform hat in ihrem Newsletter vom 27.9.2013 (Ausgabe 9/2013) einen zweiten Teil der Insolvenzstatistik über Deutschland veröffentlicht. Nachdem der erste Teil der Statistik (Link zum Artikel am Ende) zu dem Ergebnis kam, dass in Deutschland ein Anstieg der Unternehmensinsolvenzen und ein Rückgang der Verbraucherinsolvenzen im ersten Halbjahr 2013 zu verzeichnen war, widmet sich die Creditreform nun der Frage, ob es unterschiedliche Entwicklungen zwischen Ost-und Westdeutschland gibt.

Die Insolvenzentwicklung in den westdeutschen Bundesländern verlief ebenso wie die Entwicklung in ganz Deutschland. Die Verbraucherinsolvenzen nahmen um -4,8% ab, während die Unternehmensinsolvenzen um +2,9% zugenommen haben. In den ostdeutschen Bundesländern stieg die Zahl der Unternehmensinsolvenzen ein klein wenig stärker an, als in den westdeutschen Ländern. In Westdeutschland wurden im vergangenen ersten Halbjahr 2.480 Fälle und in dieser ersten Jahreshälfte 2.630 Fälle der Unternehmensinsolvenzen gezählt. Dies stellt einen Anstieg von 6% dar. In Ostdeutschland waren in diesem ersten Halbjahr 9.900 Verbraucherinsolvenzen zu verzeichnen, was einen Rückgang von -1,9% gegenüber dem Vorjahreszeitraum darstellt.

Aktuell gibt es keine nennenswerten Unterschiede bei der Insolvenzentwicklung zwischen Ost-und Westdeutschland. Allerdings gibt es Unterschiede zwischen den einzelnen Bundesländern, die allerdings schon im ersten Teil der Insolvenzstudie dargelegt wurden.

Lesen Sie hier den gesamten Artikel: http://www.creditreform.de/aktuelles/news-list/details/news/detail/News/ost-west-spielen-in-der-gleichen-liga-insolvenzen-in-deutschland-teil-zwei.html

Lesen Sie hier den ersten Teil der Insolvenzstudie: http://www.blog.gfl-broker.de/2013/08/gegenlaufige-insolvenzentwicklung-in-deutschland/#more-1301

 

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