Solarindustrie: Krise der Solarbranche ist deutlich spürbar

Nach einem jahrelangen Boom in der Solarbranche zeichnet sich nun ein Rückgang der Nachfrage ab. Dies zeigt sich an den sinkenden Aussteller-und Besucherzahlen der Intersolar Europe in München, dem Umsatzträger der Messe Freiburg. Aufgrund des hohen ausländischen Aussteller- und Besucheranteils gilt diese Messe als Repräsentant der Branche und ist mithin von allen äußeren Faktoren, wie beispielsweise Konjunkturschwankungen und nationalen politischen Vorgaben, abhängig. Neben der Krise der deutschen Solarwirtschaft, gingen nach den Zählkriterien der Messe-Prüforganisation FKM, die Zahl der Aussteller von 2286 auf 1870 und die der Besucher von 76.740 auf knapp 63.000 zurück.
Die Intersolar North Amerika verzeichnete ebenfalls einen Rückgang der Besucherzahlen auf 19.170 (von 17.820 im Jahr 2011), jedoch nahm die Zahl der Aussteller um ca. 30 zu. Ähnlich stellt sich auch die Situation bei der Intersolar India in Mumbai da, bei der die Anzahl der Aussteller gleich blieb, die der Besucher jedoch zurückging auf 8000 (von 9300 im Jahr 2011).

Neben dieser Entwicklung verstärken die jüngsten Veröffentlichungen diesen Eindruck. Nicht nur der Solarbereich des Boschkonzerns, nun kommt auch das Vorzeigeunternehmen der Modulhersteller, Solarworld zunehmend in Ertrags- und Liquiditätsschwierigkeiten. Die Modulhersteller bleiben für 2013 sicher das Thema der PV, auch wenn GFL weiterhin gut florierende Unternehmen kennt. So erzielen Anlagenbauer, Hersteller von Wechselrichtern zum Teil immer noch gute Ergebnisse.

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