Die Automobilindustrie bereitet sich auf 2013 vor

Nach den schwierigen Monaten in den Jahren 2008 und 2009 hatte sich die Automobilindustrie wieder erholt und fuhr unter Vollgas in die Zukunft. Auf dem diesjährigen Autosalon in Paris stehen die Zeichen aber leider wieder auf Flaute. Ford will Stellen kürzen, die Schließung einzelner Opelwerke ist  in vollem Gang, Daimler und Porsche stellen eine Kaufzurückhaltung fest. Und zu guter Letzt teilte die Fa.  Bosch noch mit, dass die OEM‘s insgesamt zu viel Kapazität für die kommenden Jahre haben und schrumpfen sollten.

Dies passt nun gar nicht in die Erfolgsstory der letzten Monate. Wie wir in unseren Gesprächen mit Kunden festgestellt haben, sind die Planungen restriktiver geworden und es kommt nach einigen Terminverschiebungen bei den Zulieferern nun wieder zu Auftragsstorni.
Erste Anzeichen einer sich eintrübenden Konjunktur. Wie sehr die deutsche Wirtschaft an der Automobilindustrie hängt, hat uns die vergangene Krise eindrucksvoll gezeigt. Metallhandel, Stahlkonzerne, Maschinebau und Elektroindustrie sind nur einige Branchen, die in einem mehr oder weniger direkten Zusammenhang stehen.

Bislang ist bei den Anbietern in den Bereichen Kredit- und Kautionsversicherung sowie Factoring keine Veränderung der Geschäftspolitik festzustellen. Die Zulieferer werden gut versichert, Avallinien stehen ausreichend zur Verfügung und Limite sind bislang nicht verändert worden. Wir freuen uns über diese Wahrnehmung und hoffen, dass die Probleme nicht zu ernst werden. Falls doch, wünschen wir uns, dass alle Beteiligten mit Augenmaß handeln.

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